Das Aufzuchtbecken

Was ist drin im Aufzuchtbecken?

Ich habe für die Aufzucht ein eigenes Becken angelegt. Es handelt sich um ein einfaches 12-Liter-Glasaquarium ohne Abdeckung aus dem Baumarkt. Ich betreibe es mit einem Filter aus dem Dennerle Nano Cube 30 Liter mit dazugehörigem Babyschutz. Man kann den gleichen Effekt erreichen, wenn man über den Filter einen Damenstrumpf (Nylon, Perlon,…) zieht. Eine kleine Heizung hält die Temperatur konstant bei 24°C. Ich habe noch den preiswertesten hellen kleinen Kies eingefüllt. Wenn ich Pflanzen in den anderen Aquarien kürze, kommen die gekürzten Reste in das Babybecken. So ist es gut bepflanzt. Ich habe Mooskugeln, Muschelblumen, Hornkraut, Cambomba und Wasserpest darin. Das kleine Becken ist ein echter Dschungel, aber den Fischbabies scheint es zu gefallen. Ein Erlenzäpfchen ist auch mit im Becken und ich habe eine Lage altes gut belebtes Filtermaterial aus meinem großen Aquarium mit in das Aufzuchtbecken gelegt. Ich hoffe, dass darin Mikroorganismen leben, die den kleinen Fischen in den ersten Tagen nach dem ihr Dottersack aufgebraucht ist, als Nahrung dienen. Ich sehe sie oft die Filterwatte absuchen.

Ungefähr drei Tage nach dem Schlupf beginne ich die Larven mit JBL Nobil Fluid Artemia zu füttern, auf dem Markt gibt es aber auch viele andere entsprechende Produkte. Das Nobil Fluid riecht recht fischig und ist flüssig. Ich nehme nur einige kleine Spritzer über den Tag verteilt. Nach spätestens sieben Tagen beginne ich herkömmliches Flockenfutter zur zermahlen und gebe den Fischen täglich eine Prise über den Tag verteilt. Die einzelnen Larven einer Generation entwickeln sich manchmal recht unterschiedlich schnell, deswegen fange ich dann einfach an das Flockenfutter zu füttern. Überschüssiges Futter fressen die Schnecken aber sehr gerne. Eine ganze Armee Posthorn- und Spitzschlammschnecken kriecht durch das Aufzuchtbecken. Damit die nicht überhand nehmen, haben sind auch fünf Raubschnecken mit im Becken. Sie haben ein schönes, gewundenes gelb/braun-schwarzes spitzes Häuschen.

Nach ungefähr drei Wochen stellen die Larven ihre Atmung um und beginnen atmosphärische Luft zu atmen, wie ihre Eltern. In manchen Quellen ist zu lesen, dass unbedingt eine Abdeckung benötig wird, da sich die Larven sonst erkälten, wenn sie kühle Luft einatmen. Das kann ich weder wider- noch belegen. Manche professionellen Züchter arbeiten mit Mitteln gegen Verpilzung etc. im Aufzuchtbecken. In meinem Becken verpilzen von 50 Eiern höchstens 3-5 Eier auch ohne chemische Mittel, deswegen lasse ich der Natur ihren Lauf. Verpilzte Eier fische ich heraus und was sonst noch abfällt, fressen die Schnecken.

Es dauert ungefähr zwei Monate bis die Fischbabies eine Länge von 4 cm haben und damit ganz gefahrlos zu ihren Eltern gesetzt werden können. Sie kommen gut im Gesellschaftsbecken mit ihren Eltern und den anderen Fischen klar. Ich füttere sie öfter als die Alttiere (zwei bis drei Mal täglich). Die Babies sind sehr neugierig und erkunden alles. Es ist schön sie dabei zu beobachten, wie sie alles entdecken und ausprobieren, was sie bereits ins Maul bekommen können.

Geschrieben von AliceWu um 2013-03-27 11:24:57

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